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Demo gegen das Bacchus
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Administrator

Beiträge: 127


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  •  Beitraggeschrieben am: 25.09.2009 um 03:45


    Es ist schon eine Weile her, sollte aber nicht in Vergessenheit geraten.

    Jahr 2000
    Viele können sich noch erinnern, als vor dem ANTICO in der Rossau dieser englische Bobfahrer totgeschlagen wurde. Eine Woche danach kam es im Queen Anne, das ich von 2000 bis 2001 betrieben habe, zu einer ähnlich gemeinen Attacke. Ein Salzburger wurde grundlos von einer Gruppe Ausländischer Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren so schwer verletzt, dass er teilweise gelähmt ist.
    „Er hat uns blöde angeschaut“, waren dann vor dem Richter das Argument für diese Tat. Glücklicherweise konnte die Polizei die geflüchteten Täter auf der Autobahn stellen.

    Aus diesem Grund verhängte ich ein Lokalverbot gegen bestimmte Gruppen, nicht aber ganze Nationen oder Glaubensgruppen.
    Ich wollte an die Öffentlichkeit und holte mir einen Journalisten. Nach einem Ausführlichen Interview wurde der Artikel dann ohne meine geforderte Kontrolle in einer Tageszeitung Veröffentlicht.

    Leider war dieser Artikel, wie so viele andere auch, vollgepackt mit Sensationen, die ja auch jeder hören oder lesen will.
    Es stand plötzlich in der Zeitung, dass keine Personen Türkischer oder Jugoslawischer Herkunft in die Lokale dürfen. Es wurde Rassismus vorgeworfen.
    Stimmte nicht, es waren auch Angestellte die Ausländer waren und sind.

    Bisher hatte ich nur davon gehört, jetzt waren sie plötzlich da, die 3 Probleme.
    Die Presse, die Behörden und die Demonstranten.
    Die Presseleute wollten unbedingt die Sensation vor laufender Kamera, dass ich sage, ganze Nationen dürfen nicht mehr hinein. Die Behörden wollten den Gewerbeschein und leiteten ein Strafverfahren ein. Die Demonstranten demonstrierten und ich wurde mit Polizeischutz an einem Samstag Nacht in die Disco geleitet. Nein nicht die Gäste deomonstrierten, sonst irgendwelche Leute, die ich noch nie gesehen hatte, solche die das einfach immer wieder machten und anscheinend gerne tun.
    Durch diese fehlerhafte Einschaltung in der Zeitung, die nicht mehr zu korrigieren war, wurden auch keine Termine mehr in einem Veranstaltungsmagazin gedruckt. „man distanziere sich von Rassismus“ war die Begründung.
    Obwohl auch ein Mitglied meiner Familie in der Geschäftsleitung so einer Redaktion saß wurde kein Termin mehr geschaltet und eine ganze Seite gedruckt, auf der man sich gegen den Rassismuns ausspricht den ich anscheinend produziere.
    Ziemlich nach einem Jahr, wo sich die Wogen wieder geglättet hatten, wurde dann ohne ersichtlichen Grund noch mal eine ganze Seite in diesem Veranstaltungsmagazin gedruckt wo wieder stand: wir distanzieren uns von Rassismus, und veröffentlichen keine Veranstaltungstermine vom Bacchus, QA … usw.

    Ist es nicht schön eine Familie zu haben.
    Kürzlich sagte einmal ein etwas älterer Herr zu mir:
    von jedem Fremden kannst du dir mehr erwarten als von deiner Familie.
    Hat er recht?

    Philipp

    Link: http://www.tatblatt.at/155ibk.htm


    Der Beitrag wurde vom Administrator am 25.09.2009 um 03:53 editiert.

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