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Die sexuelle Anziehung zu beiden Geschlechtern
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Administrator

Beiträge: 127


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  •  Beitraggeschrieben am: 26.09.2007 um 07:14


    :D
    Wen zuerst ansprechen? Die aufregende Blonde im knappen Kleid oder den Mann mit den eindrucksvollen Augen? Bisexuelle haben die Qual der Wahl, denn sie fühlen sich sexuell zu Menschen beiderlei Geschlechts hingezogen.
    Nelly Furtado und Cynthia Nixon tun es gern - und zwar mit Frauen und Männern. Bisexualität ist verbreiteter als manche denken - nicht nur bei den Stars aus Musik und Fernsehen. Über den Reiz der sexuellen Freiheit.
    Die prominenten Aushängeschilder machen vielen Menschen Mut, sich zu ihrer Neigung zu bekennen. Verstärkt wird dies durch das Schwinden der sexuellen Grenzen in den Großstädten und das Internet, das die Kontaktmöglichkeiten stark vereinfacht.
    Immerhin zehn Prozent der Bevölkerung geben an, gelegentlich mit Personen des gleichen Geschlechts anzubandeln. Wahrscheinlich ist der Anteil sogar noch um einiges höher, denn viele Menschen spüren die Anziehung zu Frau und Mann, gestehen dies jedoch nicht öffentlich ein. Nach Umfragen ist die Bisexualität bei Personen mittleren Alters häufiger als bei jungen Menschen. Glaubt man den Statistiken, so fühlen sich vor allem junge Frauen zu beiden Geschlechtern hingezogen.

    Von der sexuellen Anziehung zu beiden Geschlechtern

    Das kann damit zusammenhängen, dass Männer häufig befürchten, als schwul zu gelten, wenn sie ihre Neigung zu Männern zugeben. Bei den meisten ist das bisexuelle Interesse nur phasenweise vorhanden, wenn sie sich etwa plötzlich in jemanden des gleichen Geschlechts verlieben. Es gibt jedoch durchaus Bisexuelle, die über Jahre hinweg nach Partner beider Geschlechter suchen. Eine Freiheit, die einen großen Vorteil mit sich bringt. Denn bisexuelle Personen haben eine doppelt so hohe Chance, fündig zu werden.

    Die Wissenschaftler rätseln über das Wesen der Bisexualität

    Die Bi-Lust kann unterschiedliche Motive haben. Manchmal steckt einfach Neugier dahinter, häufig aber auch ein absolutes Gefühlschaos, das die lang gehegten Lebenspläne auf den Kopf stellt. Die Hintergründe der Bisexualität sind bislang ein ebensolches Rätsel wie die Ursachen der Homosexualität.
    Es gibt keinen speziellen Auslöser und die entsprechenden Personen führen die Neigung nicht durch eine bewusste Entscheidung herbei. Nach der Auffassung Freuds besitzt jeder Mensch eine bisexuelle Veranlagung, deren homosexuelle Komponente aufgrund des gesellschaftlichen Einflusses jedoch unterdrückt wird.

    Für Betroffene ist es nicht immer leicht

    Obwohl nach Umfragen jeder zweite zumindest gedanklich über die Geschlechtergrenzen hinweg geliebt hat, fällt es vielen schwer, ihre Neigungen zu gestehen. Häufig wird die Neigung zwanghaft unterdrückt. Die Folge ist ein starker psychischer Stress, der für die sexuellen Grenzgänger zur Dauerbelastung wird. Das bekommt natürlich auch das persönliche Umfeld zu spüren. Gerade Männer mit Bi-Neigung fühlen sich stark verunsichert und ziehen sich häufig zurück.
    Besonders schwierig ist das Bi-Dasein für Männer, die sich in der schwulen Community bewegen. Häufig werden sie dort nicht für voll genommen und haben den Ruf, einfach zu feige zu sein, sich zum Schwulsein zu bekennen.
    Nicht weniger problematisch ist es, wenn man sich in einer festen Beziehung öffnet. Häufig stoßen Bisexuelle auf die Angst des Partners, nicht genug zu sein. Menschen, die eine eigene Familie haben, werden zudem häufig von dem Gefühl geplagt, ihrer Verantwortung nicht gerecht zu werden. Bei Beratungsstellen kann offen über diese Probleme geredet und gemeinsam eine Lösung gefunden werden. Auch Partner von Bisexuellen finden hier Rat.

    Erlaubt ist, was glücklich macht

    Die Anziehung zu beiden Geschlechtern bedeutet nicht, mit jedem beliebigen Menschen ins Bett zu steigen. Jedoch ist lebenslange Zweisamkeit eher eine Ausnahme, denn das Verlangen kann zumeist nicht allein vom Partner gestillt werden. Jeder zweite Bisexuelle in einer festen Partnerschaft hat nebenher eine zweite Beziehung oder eine Affäre laufen.
    Doch obwohl solche Konstellationen alles andere als unkompliziert sind, gibt es durchaus Fälle, in denen alle Partner über Jahre hinweg glücklich sind. Die Voraussetzungen für ein harmonisches Miteinander sind Offenheit und hohe menschliche Reife - dann ist alles erlaubt.



    Der Beitrag wurde vom Administrator am 26.09.2007 um 07:24 editiert.

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